Partikelabscheider für Anlagen über 50 kW: Cyclojekt von Kutzner + Weber

Größere holzbeschickte Feuerungsanlagen lassen sich zukünftig mit dem Partikelabscheider Cyclojekt aus dem Hause Kutzner + Weber ausstatten. Bei diesem Gerät werden zwei Abscheideverfahren kombiniert – die Fliehkraft und die elektrostatische Abscheidung. Das System ist aktuell in den Leistungsklassen 80, 160, 240 und 320 kW geplant.

In Kooperation mit dem Fraunhofer Institut hat der Spezialist für Abgastechnik Kutzner + Weber den patentierten Cyclojekt entwickelt. Aus der Verbindung zweier Abscheideverfahren ist ein Gerät entstanden, das sowohl feine und ultrafeine als auch gröbere Partikel aus den Rauchgasen entfernt. Das Abgas durchläuft zunächst wie bei den elektrostatischen Partikelabscheidern von KW eine Beladestrecke, in der die Partikel elektrisch geladen werden. Die geladenen Partikel verbinden sich danach schon zu „größeren“ Partikeln. Im nachgeschalteten Zyklon können so feinste Stäube ebenso wie gröbere Partikel, Flugasche oder sogar Rußflocken abgeschieden werden. Vor allem gröbere Partikel treten in größeren Anlagen häufiger auf und können zu Problemen führen.

Der Cyclojekt ersetzt die ansonsten notwendigen großen und damit aufwändigen Abscheideflächen. Er arbeitet jederzeit unabhängig von der Feuerung im optimalen Bereich. Unterstützt wird dies durch ein Saug-Zug-Gebläse zusammen mit einem Bypass. Für den Kessel entsteht dadurch kein zusätzlicher Druckverlust. Die Staubaustragung erfolgt automatisch per Schneckenfördersystem in einen abnehmbaren Behälter oder in den Auffangbereich für die Kesselasche. Der Cyclojekt kann durch seine kompakte Bauweise auch in Bestandsanlagen installiert werden.

Informationen zum Abgastechnik-Programm lassen sich auf der Kutzner + Weber-Website abrufen.

Der Cyclojekt verbindet zwei Techniken zur Staubabscheidung für beste Ergebnisse bei Holzheizungen im kleineren und mittleren Leistungsbereich.

Abbildung: Kutzner + Weber GmbH, Maisach

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