Von Raab: Exakt angepasste Abgasanlage im Bestand

Das T-Stück über einem der Gaskessel mündet in die Sammelleitung – eine Sonderanfertigung zum System Raab EW Alkon. Bilder: Joseph Raab GmbH & Cie. KG, Neuwied

Für die neue Heizungsanlage im Krankenhaus St. Elisabeth im niedersächsischen Damme musste die Abgasanlage grundlegend verändert werden. Dabei kamen verschiedene Komponenten aus dem Hause Raab zum Einsatz, insbesondere Sonderanfertigungen, sowie eine Implosionsklappe.

Die Vorgabe war, vier Wärmeerzeuger auf engstem Raum an nur eine Abgasleitung anzubinden. Dies umfasste eine Sammelleitung, die im Heizraum zu verlegen war, sowie die Anbindung an die vorhandene Abgasstrecke in der Senkrechten. Zum Einsatz kam die einwandige Abgasleitung EW Alkon von Raab, die im Heizraum nahezu waagerecht geführt wurde. Installiert wurden ca. 8,5 m mit einem Durchmesser von 500 mm. Das einwandige Abgassystem aus Edelstahl punktet durch die patentierte, konische Verbindungstechnik, die ohne elastomere Dichtungen auskommt und für alle Wärmeerzeuger geeignet ist.

Angeschlossen wurden mehrere Übergänge zu den einzelnen Wärmeerzeugern, die jeweils als Sonderbauteile konstruiert und bei Raab in Neuwied hergestellt wurden. Dazu zählen beispielsweise zwei Feuerungsanschlüsse 45° mit Sonderabgang, passend zu den Sammelleitungen der eingesetzten Remeha Doppelkessel-Anschlüsse.

Als Sicherheitseinrichtung wurde am Anfang der Sammelleitung, noch vor den Abgaseinführungen, eine Implosionsklappe IK 250 eingebaut. Das Bauteil wirkt dort durch sofortiges Öffnen den Folgen großer Druckschwankungen entgegen. Als empfehlenswert gilt die Implosionsklappe für Anlagen mit mehr als 300 kW Leistung und/oder einer wirksamen Schornsteinhöhe von über 20 m. Sowohl im Über- als auch im Unterdruck betriebene Feuerstätten können ausgerüstet werden, unabhängig vom verwendeten Brennstoff.

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