Schräder bringt vom Passivhaus Institut zertifizierten Leichtbauschornstein

Schräder erhält für den Leichtbauschornstein Future-Therm 45 die Zertifizierung des Passivhaus Institutes

Mit dem Leichtbauschornstein Future-Therm 45 präsentiert das Unternehmen Schräder aus Kamen zur ISH den ersten zertifizierten Leichtbauschornstein. Das renommierte Passivhaus Institut aus Darmstadt hat das Zertifikat für den Schornstein als Passivhaus-Komponente ausgestellt und wird dieses auf der ISH überreichen. Mit der Zertifizierung werden zusätzliche Anforderungen im thermischen und bauphysikalischen Bereich erfüllt.

Mit dem Passivhaus-Konzept, werden Gebäude energieeffizient, komfortabel, wirtschaftlich und nachhaltig erstellt bzw. saniert. Dieser Baustandard gilt bei Einhaltung von drei Kriterien als erfüllt: So darf der Heizwärmebedarf maximal 15 kWh/(m²a) betragen, die Luftdichtheit der Gebäudehülle von n50 ≤ 0,6 h-1 nicht überschreiten und der Kennwert der erneuerbaren Primärenergie (nach PHPP) nicht mehr als 60 kWh/(m²a) betragen. „Passivhäuser weisen bei minimalem Heizenergiebedarf eine optimale Behaglichkeit auf. Dafür sind bei eingesetzten Komponenten gesonderte thermische und bauphysikalische Anforderungen notwendig“ erklärt Dr.-Ing. Benjamin Krick, verantwortlicher Projektleiter des Passivhaus Institutes. Im Bezug auf Abgasanlagen ist die Abgasführung in Verbindung mit einer raumluftunabhängigen Feuerstätte und einer Komfortlüftungsanlage sicherzustellen; unter anderem ist die Luftdichtigkeit nachzuweisen. Das Zertifikat wird am 13.März2019 durch das Passivhaus-Institut im Rahmen der ISH bei Schräder in Halle 11.1/Stand E06 überreicht.

Passivhaus Institut:

Das unabhängige Passivhaus Institut (PHI) mit Sitz in Darmstadt wurde 1996 von Prof. Dr. Wolfgang Feist gegründet. Das Institut hat das Passivhaus-Konzept maßgeblich entwickelt und ist auf hocheffizientes Bauen und Sanieren bei besonders energieeffizienten Gebäuden spezialisiert. Das PHI gilt national sowie international als Experte für die Forschung und Entwicklung von Baukomponenten mit entsprechenden Konzepten und deren Umsetzung in diesem Segment. Bei Fragen zur Zertifizierung von Personen, Gebäuden und Gebäudekomponenten sowie zu allen relevanten Beratungsdienstleistungen kann das Passivhaus Institut immer direkt kontaktiert werden. Weitere Informationen können auf der Webseite www.passiv.de eingesehen werden

 Schräder:

Die Schräder Abgastechnologie aus Kamen gilt im Markt als etablierter Komplettanbieter. Neben Abgasleitungen in Edelstahl und in Leichtbauweise (aus Vermiculite) hat man Partikelabscheider bis zu einer Leistung von 1,2 MW sowie Abgas-Wärmetauscher für industrielle Abwärme im Programm. Weitere Infos stehen unter http://www.schraeder.com zur Verfügung.

 

Fotos: Passivhaus Institut, Darmstadt

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