U² und 2Raumlösung von Meltem

Mit der Einbauvariante U2 und der 2Raumlösung von Meltem wird Lüftungstechnik nahezu unsichtbar und in hohem Maße individuell anpassbar in der Anwendung. Bild: Meltem Wärmerückgewinnung GmbH & Co. KG, Alling

Einbauvarianten für hohe Flexibilität und mehr Komfort

Mit dezentralen M-WRG-Lüftungsgeräten von Meltem lässt sich die Luftqualität in geschlossenen Räumen verbessern und damit das Wohlbefinden für den Menschen erheblich steigern. Je nach Einsatzort sind jedoch die Erwartungen an ein Lüftungskonzept unterschiedlich. Auch architektonische und gestalterische Belange kommen immer häufiger zum Tragen. Soll die Lüftungstechnik möglichst unsichtbar bleiben, können Architekten und Bauherren auf die Einbauvariante U² zurückgreifen. Soll dann noch ein zweiter, benachbarter Raum mit angebunden werden, bietet sich in Kombination mit der 2Raumlösung eine besonders wirtschaftliche Option an.

Die Einbauvariante U² wurde speziell für die Produktserie   M-WRG entwickelt. Bei dieser Installationsart werden die Geräte komplett in die Wand integriert. Sichtbar bleibt nur die Abdeckung, die verputzt und in der gleichen Farbe wie die Innenwand gestaltet werden kann. Die Steuerung erfolgt über externe Bedienvarianten. Je nach eingesetztem Gerätetyp sind dies z.B. der Tastsensor InControl, die Funkfernbedienung M-WRG-FBH oder ein KNX-Tastsensor mit LED Rückmeldeoption über einen KNX-Bus. Für Zu- bzw. Abluftführung wird ein Flachkanal 110 x 54 mm oder Flexrohr (2 x 75 mm) innerhalb der Wand bzw. der Decke bis zur gewünschten Austrittsstelle installiert. Den Abschluss von Flexrohren oder Flachkanal, die über einen Deckenkasten oder Übergangsstück auf Rundrohr DN 100 münden, bilden dezente Tellerventile oder Lüftungsgitter. Insgesamt lässt sich mit der Lösung M-WRG U² ein Raum direkt lüften oder auch die Lüftung eines Raumes in Verbindung mit einem Zweitraum realisieren. Die Wandstärke für die Einbauvariante U² muss mindestens 24,5 cm betragen.

Voraussetzung für die Installation einer Zweiraumlösung sind sowohl ein Zuluftraum (z. B. Wohnzimmer) sowie ein Abluftraum (z. B. Bad), zwischen denen ein Luftverbund besteht, beispielsweise durch unverschließbare Überströmöffnungen in oder unter den Türen. Das Lüftungsgerät wird wahlweise im Zuluft- oder Abluftraum installiert. Vom Abluft- oder Zuluftbereich des Gerätes ausgehend wird der jeweilige Zweitraum wahlweise mit einem Flachkanal (110 x 54 mm) oder Flexrohr (2 x 75 mm) angeschlossen. Hier wird dann die verbrauchte Luft abgesaugt bzw. Frischluft zugeführt. Die Länge des Flachkanals sollte zwischen Gerät und Zu- bzw. Abluftraum nicht mehr als 6 m betragen. Bei Flexrohranschluss sollte eine Länge von zehn Metern nicht überschritten werden. Einsatzgebiete für diese Lösungsvariante sind Wohnungen mit innenliegendem Bad oder WC, Einfamilien- und Reihenhäuser sowie Hotels, Senioren- und Studentenwohnheime.

Weitere Informationen sind auf der Website von Meltem zu finden.

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